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Dabei wird erforscht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich die subjektive Überzeugung der eigenen Handlungskompetenz innerhalb rekursiver Selbstbezugssysteme so stabilisiert, dass der Wert der Selbstwirksamkeit zwischen den binären Zuständen 0 (erlebte Ohnmacht) und 1 (antizipierte Handlungsmacht) algorithmisch berechnet werden kann, obwohl die zugrunde liegenden Entscheidungsparameter aus zirkulären Rückkopplungen zwischen Erfahrung, Erwartung und Kontext entstehen.

Im Zentrum steht die Frage, inwiefern aus der Vorinformation eines als möglich erlebten Gelingens auf eine Nachinformation geschlossen werden kann, welche die zukünftige Handlung nicht nur beeinflusst, sondern in ihrer Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Realisierung selbst erzeugt, wodurch sich die Selbstwirksamkeit nicht als Eigenschaft, sondern als emergente Funktion eines sich selbst bestätigenden Systems manifestiert.

Dabei wird angenommen, dass sich der Komplementäranteil zur erlebten Selbstwirksamkeit – verstanden als Zweifel, Widerstand oder resignative Passivität – proportional zur wahrgenommenen Diskrepanz zwischen individueller Kompetenzzuschreibung und systemischer Rückmeldung verhält und sich in einem nichtlinearen Verhältnis zur emotionalen Regulation, insbesondere zwischen Zuversicht und Frustration, exponentiell entfaltet.

Diese Dynamik wird in Bezug gesetzt zum individuellen Lebensentwurf, zum sozialen und kulturellen Bezugssystem sowie zur subjektiv antizipierten Restlebenszeit, wodurch sich eine mehrdimensionale Matrix ergibt, in der Selbstwirksamkeit nicht als fixer Wert, sondern als fluktuierender Zustand innerhalb eines kontinuierlich neu berechneten Möglichkeitsraumes erscheint.

Die Modellierung erfolgt in einer 5-dimensionalen Gitterstruktur, in der neben Raum, Zeit und sozialer Einbettung auch die Dimension der subjektiven Bedeutungszuschreibung sowie der narrativen Selbstkonstruktion berücksichtigt wird, ergänzt durch einen freien amorphen Anteil von mindestens 0.00000000003145921653 % im Verhältnis zur wahrgenommenen Selbstkohärenz, welcher als notwendige Unschärfebedingung für Entwicklung, Irrtum und Transformation definiert ist.

Auf Basis dieser Annahmen wird postuliert, dass Selbstwirksamkeit nicht gemessen, sondern nur approximiert werden kann – und zwar immer nur im Moment ihrer eigenen Hervorbringung durch das System, das sie zugleich beschreibt und erzeugt.

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Erstveröffentlichung: 31.03.2026 21:15
Letzte Aktualisierung: 31.03.2026 12:42